Dirk Strohbach läuft 1. Marathon für den HSV
Am 16. März 2013 absolvierte unser Neumitglied seinen ersten Wettkampf im Dress des Hetzdorfer SV 1990.
 
Beim 9. baff-Naturmarathon in Marienwerder startete er über die Marathondistanz. Der 10,5-km-Rundkurs war in Anbetracht der seit Wochen vorherrschenden winterlichen Verhältnisse hervorragend präpariert. Die Waldwerge waren nicht nur geräumt, sondern boten (zumindest im gefroren Zustand der ersten beiden Runden) guten Grip. Insgesamt waren 4 Runden im Finowtal zu absolvieren.

Start war 10.00 Uhr bei 3 Grad unter Null. Dirk hatte sich lediglich vorgenommen, unter 4 Stunden zu bleiben, da er im Februar durch eine Verletzung nur 34 Trainingskilometer und in der unmittelbaren Vorbereitung nur einen "langen Kanten" laufen konnte.

Um es vorweg zu nehmen: in 3:54:44 unterbot er nicht nur die 4-Stunden-Marke deutlich, sondern konnte sich von 1:00:31 nach der 1. Runde über 1:00:07, 0:57:47 und 0:56:19 als einer der ganz wenigen Läufer zum Ende des Rennens steigern. Und das, obwohl die Strecke bei gleißendem Sonnenschein und Plusgraden (besonders in der Nachmittagszeit der letzten Runde) immer mehr aufweichte. Insgesamt belegte er von 99 Finishern den 41. Platz.

Der baff-Naturmarathon ist eine lokale Laufveranstaltung der Bernauer Lauffreunde, wo sich viele Läufer aus dem Berliner Umfeld persönlich kannten. Zwei Verpflegungspunkte bei Start/Ziel und beim am weitesten entferntesten Punkt der Strecke reichten vollkommen aus. Es herrschte eine familiäre Atmosphäre. Neben dem Marathon werden auch ein Dreiviertel-, Halb- und Viertelmarathon sowie ein Kinderlauf angeboten. Teilnehmermedaillen gab es keine. Siegerehrungen wurden nur in den Altersklassen alle 10 Jahre durchgeführt. Über alle Strecken gab es ca. 670 Läufer.

Zufrieden über die gelungene Premiere für den Hetzdorfer SV trat Dirk die Heimreise an. Nächster Wettkampf ist der Würzbuurg-Marathon am Pfingstsonntag. Wenn die Wettkampfvorbereitung optimal läuft und "kein Zipperlein dazwischenfunkt", kann sich Dirk sogar einen Start eine Woche später beim Rennsteig über 73 km vorstellen.

Bis dahin heißt es aber erstmal: regenerieren und dann weiter Kilometer sammeln!


Dirk Strohbach



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